Bergstadt Wildemann

Clausthal-Zellerfeld_50_01

INFORMATIONSBROSCHÜRE 5 keiten wie Skilanglauf, Ski Alpin, Radsport und Mountainbiking, Schwimmen, Tennis, Rodeln, Nordic-Walking, Inline-Skating und Wassersport auf der Okertalsperre. Auch das Kurgastzentrum Altenauer Hof steht ständig unseren Gästen zur Verfügung und bietet ständig wechselnde Ausstellungen, Leseräume, Kreativ- und Bastelkurse sowie Informations-Stände der Jägerschaft und der Nationalparkverwaltung. Der Ortsteil Torfhaus — gelegen auf 820 m Seehöhe — ist die höchstgelegene Siedlung in Norddeutschland. Als Johann Wolfgang von Goethe im Dezember 1777 nach einer Nächtigung in Altenau Torfhaus besuchte, um von dort den Brocken zu besteigen, gab es dort oben nur ein Haus: den „Brockenkrug“. Angeregt durch die damalige Holzknappheit und den Brennstoffmangel im Harz hatte man begonnen, im Torfhausmoor Torf zu stechen. Später gab man dieses wieder auf; denn bei schlechten Wetterverhältnissen ließ sich der gestochene Torf nicht gut trocknen. Aber Torfhaus hatte seinen Namen, ebenso der Goetheweg, nachdem der große deutsche Dichter ihn begangen hatte. Vor dem letzten Weltkrieg war Torfhaus eine ansehnliche Siedlung mit Hotels, Gaststätten usw., wurde aber in den letzten Kriegstagen 1945 fast vollständig zerstört. Heute wird Torfhaus dominiert vom 279 m hohen Sendemast des NDR sowie dem 2013 erbauten Ferienkomplex mit Hotel, Hütten und einem Naturparkinformations- zentrum. Beeindruckend ist der Blick zum nahe gelegenen Brocken. Zwei Skilifte, gespurte Loipen und eine Rodelbahn mit Rodellift ermöglichen sportliche Betätigungen im Winter. Zu allen Jahreszeiten ist Torfhaus der Beginn oder Zielpunkt vieler reizvoller Wanderungen. Davon ist die Wanderung zum Brocken auf Goethes Spuren die beliebteste. Das alte Schulenberg lag einst im Weißwassertal und musste 1954 den Fluten der Okertalsperre weichen. Seine Einwohner waren überwiegend Berg- und Hüttenleute sowie Waldarbeiter. Das „neue” Schulenberg fand seinen Platz, wunderschön gelegen, auf einem Plateau oberhalb der Talsperre. Diese besonders günstige Lage bietet viele Freizeitmöglichkeiten wie Segeln, Surfen, Rudern, Angeln aber auch Tennis und Hallentennis sind in Schulenberg möglich. Die Okertalsperre mit 47 Mio. m2 Stauraum, die größte der sechs Westharztalsperren, leistet einen wesentlichen Beitrag für die Trinkwasserversorgung des nördlichen Harzvorlandes. Insbesondere zu Hochwasserzeiten wird „überschüssiges“ Wasser über den Oker-Grane-Stollen zur benachbarten Granetalsperre geleitet, wo es zu herrlich weichem Trinkwasser aufbereitet wird und über ein 500 km langes Verbundleitungssystem den Kunden der Harzwasserwerke zur Verfügung gestellt wird. Die Talsperre erfüllt gleichzeitig die Aufgaben des Hochwasserschutzes, der Niedrigwasseraufhöhung, der Stromerzeugung und der Trinkwasserbereitstellung. Ihr Absperrbauwerk besteht aus einer 67 m hohen Bogenstaumauer aus Beton. Blick vom Kunstberg In den Sommermonaten verkehrt auf der Okertalsperre ein schmuckes bewirtschaftetes Fahrgastschiff; eine Attraktion im Oberharz. Für Wassersportler stehen Tretboote, Ruderboote und Kanus zum Ausleihen zur Verfügung. Aber auch Tauchen und Angeln sind erlaubt. Das Ski-Alpinum Schulenberg mit seinen Abfahrtspisten und zwei Schleppliften zieht Skiläufer aus ganz Norddeutschland an. Bei Bedarf können die Pisten mit Kunstschnee präpariert werden. Rund um den Ort sind ebenfalls gespurte Loipen, Winterwanderwege und eine Rodelbahn. Im Sommer wird aus dem Ski-Alpinum ein Bike-Park mit Downhill-, Freeride und Bike Crossstrecken. Seit 01.01.2015 hat sich die Bergstadt Altenau mit der Gemeinde Schulenberg i. O. zu einer Ortschaft zusammengeschlossen, die Teil der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld ist. Bergstadt Wildemann Der Gründung der Bergstadt Wildemann im Jahre 1529 folgte im Jahre 1534 die Verleihung der Bergstadtrechte mit all ihren Bergfreiheiten. 1873 begann Wildemann sich von einem Bergbauort zum Kurort zu wandeln. Der beeindruckende „19-Lachter-Stollen”, eine historische Bergwerksanlage mit dem „Ernst-August-Schacht”, der unter Tage nochmals 260 m in die Tiefe führt, zieht die Besucher in ihren Bann und macht die alte Bergbaugeschichte erlebbar. Okertalsperre mit Blick auf Schulenberg


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