1. Allgemeine Stadtinformationen - Bergstadt Clausthal-Zellerfeld - Bergstadt Altenau-Schulenberg i. O.

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4 1. ALLGEMEINE STADTINFORMATIONEN So sehr sie sich nach Größe und Struktur auch unterscheiden, traditionsreiche Bergstädte und beliebte Fremdenverkehrsorte sind sie allesamt, die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld und ihre Ortschaften, die wir Ihnen im Folgenden mit ihren Partnerstädten kurz vorstellen wollen: Bergstadt Clausthal-Zellerfeld Der Ortsteil Clausthal-Zellerfeld selbst ist mit fast 15.000 Einwohnern das Zentrum des Oberharzes. Sie ist 1924 aus dem Zusammenschluss der Bergstädte Clausthal und Zellerfeld entstanden. Durch eine Gemeindegebietsreform des Jahres 1972 kam das ehemalige Fuhrherrendorf Buntenbock hinzu. Die Bezeichnung „Bergstadt“ geht auf die Gründung beider Städte als Bergbaustädte durch den jeweiligen Landesherrn zurück. In einer „Bergfreiheit“ wurden der bereits bestehenden oder noch zu gründenden Ansiedlung und ihren Bewohnern Rechte und Freiheiten verliehen, die die Bergstädte aus dem Kreis der in mittelalterlicher Unfreiheit verbliebenen Landstädte heraushoben. Die Bewohner der Bergstädte hatten das Recht, Richter und Rat frei zu wählen, freie Märkte abzuhalten, Holz-, Fisch- und Weiderechte auszuüben und waren vom Kriegsdienst freigestellt, um nur einige Vorrechte zu nennen. Zellerfeld erhielt die erste Bergfreiheit im Jahre 1532, Clausthal im Jahre 1554. Seit 1930 wird in Clausthal-Zellerfeld kein Bergbau mehr betrieben. Noch heute erinnern Kulturdenkmäler von internationalem Rang wie das UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ mit 66 Teichen, zahlreiche begrünte und bewaldete Halden, versteckte Wasserläufe und einzelne Schachtgerüste an die ehemalige Bergbautätigkeit. Clausthal-Zellerfeld ist heute eine Universitäts und Behördenstadt. Während das Universitätsleben ebenso wie die Geschäftstätigkeit ihren Schwerpunkt im Stadtteil Clausthal haben, findet man im Stadtteil Zellerfeld viele Einrichtungen für den Fremdenverkehr — Oberharzer Bergbauernmarkt, Oberharzer Bergwerksmuseum, Tüpke-Altar in der St. Salvatoris Kirche und vieles andere mehr fassen die Clausthal-Zellerfelder liebevoll als „Kulturmeile“ zusammen. Anziehungspunkt im Stadtteil Clausthal ist die Marktkirche „Zum Heiligen Geist“, die größte Holzkirche Deutschlands mit ihren markanten Türmen. Der Ortsteil Buntenbock ohne Durchgangsverkehr mit seiner herrlichen Umgebung wird als Geheimtipp gehandelt. Im Sommer wandern und schwimmen in einem der vielen Teiche, im Winter Skifahren und rodeln auf gut präparierten Loipen und Bahnen — es gibt zu jeder Jahreszeit für Jeden das passende Angebot. Adolph-Roemer-Straße Bergstadt Altenau-Schulenberg i. O. Die Bergstadt Altenau ist die jüngste der 7 Oberharzer Bergstädte und erhielt 1617 die Stadtrechte. Schon um 1800 gingen die Gruben ein, zwischen 1900 und 1914 die Eisenhütte und die Silberhütte. Damals begann ein bescheidener Tourismus, heute ist der Fremdenverkehr Haupterwerbszweig und Einnahmequelle der Bevölkerung. Die herrliche Umgebung mit unzähligen Wandermöglichkeiten, die reine Luft und das gesunde Mittelgebirgsklima, die Möglichkeit besonderer Naturerlebnisse im Nationalpark Harz und schließlich die Thermalsole- und Saunalandschaft „Heißer Brocken“ mit Außen-, Sole-, Schwefel und Tauchbecken sowie mehreren Saunen sind die Hauptanziehungspunkte für unsere Urlaubsgäste. Dazu kommt die Vielzahl sportlicher Betätigungsmöglich- Marktkirche „Zum Heiligen Geist“


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