Sehenswuerdigkeiten in der Berg- und Universitaetsstadt

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26 Sehenswürdigkeiten in der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld Rathaus Clausthal-Zellerfeld Das Rathaus, der jetzige Verwaltungssitz der Berg- und Universitätsstadt Clausthal Zellerfeld, wurde bei dem Stadtbrand am 24. März 1725 schwer beschädigt und danach in der heutigen Form wieder aufgebaut. Es ist ein dreigeschossiger Fachwerkbau. Das Erdgeschoss der Nordseite hat dicke, massive Mauern. Der von Kreuzgratgewölben überspannte Keller stammt vielleicht noch von dem ersten Rathaus her. Die Wetterseiten des Gebäudes waren schon im 18. Jahrhundert mit Schiefer beschlagen, die Nord- und Ostseite dagegen bis 1863/64 verputzte und bemalte Fachwerkwände. Erst damals erhielten sie zum Schutz des Eichengebälks ihren jetzigen Dielenbeschlag an der Hauptfront, der nach dem Vorbild des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie gefertigt wurde. Der über der Rathaustür befindliche Balkon mit Eisengeländer an drei Seiten erhielt 1844 das von der Königshütte bei Lauterberg gegossene damalige Wappen der Stadt, die Klaue mit dem Löwen. Einiges kunstgeschichtliches Interesse kann der Kamin im Flur des Obergeschosses beanspruchen. Das Rathaus war früher nicht nur der Sitz der Verwaltung, sondern auch der städtischen Gerichtsbarkeit und zugleich der Ort, an dem Hochzeiten und Tanzvergnügen gefeiert werden konnten. Technische Universität Clausthal Von älteren Gebäuden der TU sind u.a. im Kernstadtbereich von Clausthal sehenswert die als Studentenwohnheim genutzte ehemalige Clausthaler Münze, das Aulagebäude mit dem architektonisch bemerkenswerten Festsaal der TU mit dem holzgeschnitzten Professorengestühl und das Fritz-Süchting-Institut. Im Hauptgebäude der TU im Zentrum der Stadt befindet sich die weltberühmte Mineraliensammlung, die zu den systematisch geschlossensten überhaupt gehört und deren Besuch Sie nicht versäumen sollten. Ein Spaziergang durch das Gebiet der TU Clausthal am Feldgraben führt Sie zur Universitätsbibliothek, in der die Calvörsche Bibliothek, eine Gelehrtenbibliothek aus der Barockzeit, zu den kostbarsten Kulturgütern des Oberharzes gehört. Der Geologiepfad auf dem Gelände vor dem Geologischen Institut vermittelt einen Eindruck von der Geologie des Harzes, und die bedeutende Paläon- tologische Sammlung im Institut selbst kann nach Anmeldung besichtigt werden. Einige Denkmäler der Technikgeschichte vor vielen Instituten dokumentieren die Verpflichtung der TU vor der Geschichte, so u.a. eine der ersten Tiefseetauchkapseln, ein Generator aus der Frühzeit der Elektrizitätsversorgung, ein Bohrturm, ein Walzgerüst für Bleche aus dem Jahre 1902 und eine Werkslokomotive. Am Rande des TU-Gebietes liegt das Gelände des Kaiser-Wilhelm-Schachtes mit dem zweitältesten erhaltenen eisernen Förderturm Mitteleuropas, der unter Denkmalschutz steht. Dort findet sich eine höchst informative Ausstellung über das Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ (siehe S. 27). Oberbergamt – jetzt Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat in dem alten Amtshaus an der Marktkirche seinen Sitz. Es wurde nach dem großen Stadtbrand von 1725 in den Jahren 1726–1730 neu aufgebaut und erhielt in den Jahren 1904–1907 einen großen Erweiterungsbau, in welchem die Oberbergamtsbibliothek sowie das oberbergamtliche Archiv untergebracht sind. Rathaus Oberbergamt


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